Vorträge aus der Kirchentagswoche 2016

Ausgewählte Vorträge aus der johannischen Kirchentagswoche 2016 hier anhören

Die johannische Kirchentagswoche fand im Jahr 2016 vom 20. bis zum 28. August statt. Neben Gottesdiensten, Gesprächskreisen und kulturellen Beiträgen wurden auch viele Vorträge angeboten, von denen hier einige nachzuhören sind. Die Tonqualität schwankt leider zwischen den Vorträgen – jedoch dürften alle gut verständlich sein.

"Die Auferstehung"
Referenten: Dagmar Kafert und Stefan Tzschentke

Inhalt: Eigentlich ist doch alles klar: Jesus ist Ostern von den Toten auferstanden! Aber glauben das wirklich alle Christen? Wie unterschiedlich sind eventuell unsere Sichtweisen zum Thema Auferstehung und Jesus "Leben" danach?


"Es geht nicht ohne das feste Bekenntnis"
Referent: Matthias Müller

Inhalt: Zum vergangenen Pfingstfest gaben Geistfreunde wichtige Hinweise zur Mitarbeit im Gotteswerk, zur Überbrückung und zum Eintreten für Gott und seine Führung. Im Vortrag sollen einige Aussagen hervorgehoben und betrachtet werden.


"Joseph Weißenberg – Tröster und Geist der Wahrheit"
Referent: Andreas Schmetzstorff

Inhalt: Das Wirken Joseph Weißenbergs ist begleitet von besonderen Gaben und Zeichen. Wir bekennen ihn als den von Jesus Christus verheißenen Tröster und Geist der Wahrheit. Von ihm wissen wir auch, wie Hochmut vor Gott zum Sündenfall führte und wie Gott durch seine Propheten und Offenbarungen uns Menschen und Geister über viele Inkarnationen hinweg wieder zu ihm, zu seiner Liebe, führen will. Wie sehr das alles mit dem Wirken Joseph Weißenbergs verbunden ist, ist oft nicht bekannt und bewusst. Dieser Vortrag möchte diese Gedanken näher bringen.


"Geist des Glaubens, Geist der Stärke"
Referentin: Esther Nörenberg

Inhalt: Ein Lied von Philipp Spitta aus dem Jahre 1833 führt durch die Heilige Schrift: Abraham, Joseph, Mose, David, Elia, die Apostel und Stephanus – Menschen, die gelebt haben, "dass es dem Herrn wohlgefiel". Ist ihr Vorbild für uns heute noch aktuell?


"Humor ist, wenn man drüber lacht? – Über die Freudigkeit im Glauben und ihre Grenzen"
Referent: Johannes Marek

Inhalt: "Die Freude am Herrn sei unsere Stärke" – so heißt es in einem unserer Chorlieder. Diese Freude am Glauben und am Leben soll auch die Begegnung mit unserem Nächsten bestimmen und beeinflussen. Dazu gehören auch der Humor und das gemeinsame Lachen. Jedoch amüsieren uns Menschen ja unterschiedliche Dinge, und was der eine komisch findet, verärgert den anderen vielleicht. In dem Vortrag möchte ich den Versuch wagen, über die Geistigkeiten des Humors nachzudenken und zu ergründen, was uns und unserem Nächsten beim Lachen miteinander oder übereinander gut tut und was nicht.


"Lebenswege"
Referentin: Angela Sonntag

Inhalt: Wir kommen jeder für sich mit einem bestimmten Lebensprogramm auf diese Erde und glauben, dass unsere Seele durch dieses Leben ein Stück reifen und werden soll. Gott hält seine Hand über uns, und geistige Freunde an unserer Seite geben uns Hilfe und Impulse. Aber bemerken wir ihr Dasein und Wirken? Erkennen wir die goldenen Spuren der ewgen Liebe in das Licht, wie es in einem Lied heißt? Der Vortrag möchte diese Führungen bewusst machen und den Blick auf die möglichen Hintergründe lenken. Denn ein Perspektivwechsel kann helfen, dass Probleme eine andere Dimension bekommen und wir unser persönlichen Leben wieder mit mehr Dankbarkeit und Zuversicht sehen können.


"Migration – Fluch oder Segen?"
Referent: Joachim Mattke

Inhalt: Vor einiger Zeit hörten wir aus dem Munde der Bundeskanzlerin: "Deutschland hat bisher von jeder Zuwanderung profitiert." Das kann man nun glauben oder nicht. Ich habe es nicht geglaubt und mich mit den großen Migrationen beschäftigt, die über den deutschsprachigen Raum hinweggingen. Das Ergebnis hat mich so erstaunt, dass ich es vorstellen möchte, wobei ich mich besonders auf die Zuwanderung der Hugenotten nach Brandenburg konzentriere.


"Was ist Kirche?"
Referent: Paul Schuchardt

Inhalt: In unserem Land treten viele Gläubige aus den Kirchen aus oder wechseln zu einem anderen Glauben. Oft werden Enttäuschungen als Grund benannt. Das wirft Fragen auf: Warum tun sie das? Wird unsere Gesellschaft glaubensloser? Ist das Leben in der Gemeinschaft der Gläubigen in einer Kirche nicht mehr wichtig? Was bedeutet uns die Kirche heute? Was finde ich in der Kirche, was ich anderswo nicht finden kann? Weshalb brauche ich Gemeinschaft im Glauben? Ist Kirche etwas Unabänderliches, Vollkommenes? Weshalb gibt es so viele Kirchen, und was haben sie miteinander zu tun? Der Vortrag möchte Anregungen zum Gespräch über diese viele Menschen beschäftigende Fragen geben.